Sale-and-Lease-Back von gewerblich genutzten Immobilien

Als alternatives Finanzierungsinstrument hat sich "Sale-and-Lease-Back" längst etabliert. Dabei kauft das Unternehmen seine Betriebsimmobilie (Produktionshalle, Verwaltungsgebäude oder Lagerhalle) an einen Investor und mietet diese anschließend zurück. Mit dem Verkaufserlös kann beispiels­weise der künftige Geschäftsbetrieb finanziert oder es können fällige Bankenkredite abgelöst werden.


In vielen Unternehmen hat die Corona-Krise die Rücklagen aufgezehrt, Hilfen von Seiten des Staates konnten die Umsatzverluste nur teilweise ausgleichen. Viele der kleinen und mittleren Unternehmen braucht dringend Liquidität.

Aufgrund der rigiden Vorgaben bei der Kreditvergabe sind Banken und Sparkassen äußerst zurückhaltend. Was tun, wenn die Kreditlinien bereits aus-geschöpft sind? Die Lösung könnte ein "Sale-and-Lease-Back" der eigenen Betriebs-immobilie sein.


In Verwaltungsgebäu­den, Produktions- oder Lagerhallen sind große Mengen an Kapital gebunden, die sich mit einer "Sale-and-Lease-Back"-Lösung freiset-zen lassen.


Mit dem eingespielten Geld ist es dann möglich Wareneinkäufe vorzufinanzieren, in neue Geschäftsmodelle zu investieren, bestehende Bankenkredite abzulösen oder notwendige Restrukturierungsmaßnahmen zu finanzieren.



Hoher Verschuldungsgrad, die Kapitaldienstfähigkeit stößt an ihre Grenze - Frische Liquidität durch "Sale-and-Lease-Back"



Das "Sale-and-Lease-Back" ist eine Sonderform des Leasings und erfreut sich zunehmender Akzeptanz und Anwendung. Im Folgenden ein paar Vorteile eines "Sale-and-Lease-Backs" der betrieblich genutzten Immobilie:



Zeitlicher Ablauf: Ein "Sale-and-Lease-Back" der eigenen Betriebsimmobilie lässt sich in der Regel innerhalb von zwei Monaten realisieren, womit sich das Unternehmen kurzfristig die dringend benötigten liqui­den Mittel sichert.


Sicherheiten-Gestellung: Ein möglicher Käufer benötigt keine zusätzlichen Sicherheiten, das Objekt selbst stellt die Sicherheit dar.


Steuerlast: "Sale-and-Lease-Back" wirkt sich positiv auf die Steuerlast aus, denn die künftige Miete wird als Betriebsausgabe steuerlich vollumfänglich als Kosten geltend gemacht.


Bilanzoptimierung: Die Immobilie ver­schwindet nach dem Verkauf aus der Bilanz des Unternehmens, somit wird der Gefahr sog. stiller Reserven entgegen gewirkt.


Bankenunabhängigkeit: "Sale-and-Lease-Back" ist eine bonitäts- und bankenunabhängige Finanzierungsform, somit kommt es zu einer weiteren Unabhängigkeit von der Hausbank.


Rating: Selbst das Rating des Betriebs bei der Hausbank verändert sich durch eine "Sale-and-Lease-Back" nicht und die mit einer Betriebsimmobilie verbundenen aufwendigen Reportingpflichten entfallen.



Durch den Verkauf der Gewerbeimmobilie und der sofortigen Rückmiete ändert sich im operativen Ablauf des Betriebes nichts, die Immobilien kann weiter uneingeschränkt genutzt werden.



"Sale-and-Lease-Back" eignet sich für Mittelständler aller Branchen



"Sale-and-Lease-Back" eignet sich für mittelständische Unternehmen aller Branchen. Nutzt bisher überwiegend das verarbeitenden Gewerbe der Automobilzulieferindustrie diese Form der bankenunabhängigen Finanzierung, entdecken zunehmend auch Betriebe aus dem Maschinenbau, der Kunst­­stoff­verarbeitung, der Textilfertigung, dem Dru­cke­rei- und Logistik-Bereich die sich bietenden Möglichkeiten.



Sie interessieren sich für die Möglichkeiten eines "Sale-and-Lease-Backs"? Dann sprechen Sie uns gerne an, wir können Ihnen den Kontakt zu entsprechenden Anbietern herstellen.


Eine kurze Information an info@wirtschaftinwestfalen.de und wir melden uns kurzfristig bei Ihnen.