Liquidität jenseits normaler Hausbanken - Wie Großunternehmen Wachstum finanzieren

In den letzten 30 Jahren gab es viele Beispiele, wo Unternehmen an den Start gegangen sind, die dann binnen weniger Jahre zu einem globalagierenden und marktbeherrschenden Konzern geworden sind.


Haben Sie sich jemals die Frage gestellt, wie es Großunternehmen und Konzernen wie IKEA, AMAZON, TESLA & Co gelungen ist, in kürzester Zeit weltumspannend neue Geschäfte, Fabriken oder Standorte aufzubauen? Wie kann ein BAYER-Konzern einen konkurrierenden Konzern wie MONSANTO für eine gigantisch hohe Summe einfach mal übernehmen? Oder wie kann sich ein Schweizer Lebensmittel-Konzern binnen weniger Jahre zig Dutzende renommierter Lebensmittel-Hersteller zusammen kaufen?


Wo kommt das Kapital für diese rasante Entwicklung her?


Eins ist klar, aus den eigenen erwirtschafteten Ergebnissen und mit einer normalen Bankenfinanzierung kann ein derartiges Wachstum nicht finanziert werden. Es sind besondere internationale Finanzinstrumente, der sich Großunternehmen und Konzerne bedienen.


Benötigt ein Konzern zur Realisierung eines globalen Vorhabens einen extrem hohen Finanzbedarf, dann kommen sogenannte Hebelprodukte aus der Hochfinanz ins Spiel.


Stellen Sie sich vor, ein Konzern benötigt beispielsweise 30 Mrd. Euro für die Realisierung eines globalen Vorhabens und stellt 50 Mio. Euro als Eigenkapital bereit. Jetzt wird diese Summe durch eine Großbank z.B. um das 9-fache gehebelt, d.h. die Bank gewährt 450 Mio. Euro als Fremdkapital.


Nun werden 500 Mio. Euro als Handelsvolumen für 12 Monate am Finanzmarkt platziert. Eine durchschnittliche Rendite solcher Anlagen liegt bei mindestens 25%, was in diesem Fall zu einem Anstieg auf 625 Mio. Euro führt.


Nach dem Jahr bekommt die Bank ihr gewährtes Kapital (450 Mio. Euro) plus einer Gewinnbeteiligung von 10 Mio. Euro zurück. Dem Konzern verbleiben inklusive seines eingesetzten Eigenkapitals nun mehr 165 Mio. Euro.


Diese Summe wird erneut als Eigenkapital eingesetzt, durch die Bank entsprechend gehebelt und nach weiteren 12 Monaten sind aus den 165 Mio. Euro nun bereits über 550 Mio. Euro geworden. Das Spiel wird zwei weitere Jahre durchgeführt und dann stehen dem Konzern über 30 Mrd. Euro Zinseinnahmen für Investitionen zur Verfügung.


Unglaublich, aber wahr. Für kleine und mittlere Unternehmen jenseits der Vorstellungskraft


Verständlich, wenn diese Art der Finanzierung nur ausgewählten Großunternehmen und Konzernen bekannt ist und diese Protagonisten kaum Interesse haben, darüber öffentlich zu sprechen.


Nebenbei ist zu erwähnen, dass das eingesetzte Eigenkapital das Konto des Konzerns nie verlassen hat, denn es bedarf für dieses Bankinstrument lediglich eines sogenannten Sichtnachweises des Eigenkapitals.



Eine ausführlichere Beschreibung dieses Bankeninstrumentes würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen, daher haben wir uns hier auf die wesentlichen Eckpunkte dieses Finanzinstrumentes reduziert. Wer weitere und detaillierte Informationen möchte, kann uns gerne eine Nachricht an info@wirtschaftinwestfalen.de schreiben.



Um den benötigten Kapitalbedarf in möglichst kurzer Zeit zu erwirtschaften, gewähren einige der Konzerne auch fremden Anlegern die Möglichkeit an ihrem Anlagemodell teilzunehmen.


In diesem Fall wird das von Dritten eingelegte Kapital dem Eigenkapital des Großunternehmens hinzugerechnet, was die Hebelwirkung verstärkt und von den Konzernen mit einer sehr hohen Verzinsung entlohnt wird. Genau hier liegt eine interessante Möglichkeit für private Anleger und auch kleine und mittlere Unternehmen an dem Konzern-Modell zu partizipieren.



Möchten Sie nähere Informationen zu diesen Anlagemöglichkeiten, schreiben Sie uns eine kurze Nachricht per Email an info@wirtschaftinwestfalen.de. Gerne erläutern wir Ihnen die Möglichkeiten genauer und stellen Ihnen den Kontakt zu den entsprechenden Ansprechpartnern her.



Wir sind keine Anlageberater, wir stellen lediglich den Kontakt zu entsprechenden Ansprechpartnern her. Es obliegt Ihnen die Gespräche zu führen, sich dort ausführlich zu informieren und zu einer Entscheidung zu kommen.